Barrieren auf der Spur
21. Mai 2026
Gemeinsam mit einer Klientin aus den Wohngemeinschaften nahm unserer Kollegin Dharma am Rundgang „Barrieren auf der Spur“ in Alt-Hohenschönhausen teil. Vor Ort waren auch Politikerinnen und Politiker sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bezirksamtes dabei.
Während des Rundgangs wurde schnell deutlich, wie viele Hindernisse im Alltag bestehen; häufig an Stellen, die man im Vorbeigehen kaum wahrnimmt. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie umfangreich die Planung hinter Veränderungen steckt und welcher Aufwand notwendig ist, um Wege, Straßen und öffentliche Bereiche möglichst zugänglich zu gestalten.
Besonders interessant war, dass problematische Stellen direkt vor Ort markiert und besprochen wurden. Die zuständigen Vertreter des Bezirks erläuterten dabei unmittelbar, welche Möglichkeiten bestehen, welche Maßnahmen bereits geplant sind und wo auch Grenzen liegen.
Durch die kleine Gruppe entstand ein angenehmer Austausch, bei dem viele Fragen gestellt und unterschiedliche Sichtweisen eingebracht werden konnten.
Barrieren begegnen uns jeden Tag – manchmal ganz sichtbar als Stufe, Bordstein oder schwer erreichbarer Weg. Manchmal sind sie aber weniger offensichtlich: unterschiedliche Sichtweisen, Gewohnheiten oder Dinge, die man selbst gar nicht wahrnimmt, weil sie für einen persönlich kein Hindernis darstellen.
Gerade in unserem Arbeitsalltag begegnen sich Menschen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen, Geschichten und Hintergründen. Vielleicht liegt genau darin eine Stärke: nicht darin, dass alle gleich sind, sondern darin, dass man sich mit Offenheit, Respekt und Aufmerksamkeit begegnet.